10 - Mobilität

Autofahren ist in jeder Hinsicht ein umweltbelastendes Verhalten. Nicht nur der Verbrauch fossiler Brennstoffe durch Verbrennungsmotoren spielt dabei eine Rolle. Auch die Verwendung unterschiedlichster Materialien für den Bau eines Fahrzeugs, wie Aluminium, Kunststoffe und Betriebsstoffe wie die Kühlflüssigkeit der Klimaanlage, Schmier- und Hydrauliköle oder Scheibenwaschmittel sind problematisch. Bei der Herstellung eines einzigen Pkw, so wurde errechnet, werden 400.000 Liter Trinkwasser verbraucht. Ein Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel wie Bus und Bahn kann man nur jedem ans Herz legen, dem die Umwelt wichtig ist.
Leider wohnen aber nicht alle in Regionen, in denen ein müheloser Verzicht auf das eigene Auto möglich ist. Aber auch für diese Fahrzeugbesitzer gibt es Möglichkeiten, das Auto weniger zu nutzen oder durch ein umweltfreundlicheres Modell zu ersetzen.


fahren Sie für kleinere Strecken mit dem Fahrrad oder gehen zu Fuß, das hält fit und schont Umwelt und Geldbeutel
nutzen Sie öffentliche Verkehrsmittel wie Bus und Bahn, damit kommen Sie garantiert entspannter an Ihr Ziel
bilden Sie Fahrgemeinschaften mit Kollegen oder Nachbarn, die den gleichen Weg zur Arbeit haben
nutzen Sie eines der zahlreichen Car-Sharing-Angebote in Großstätten (siehe unten)
versuchen Sie doch mal ein zeitlich befristetes Autofasten, wie bspw. in Österreich (www.autofasten.at)

Darauf sollten Sie beim Autokauf achten

Entscheiden Sie sich beim nächsten Autokauf für ein Modell, das wenig verbraucht, denn je mehr Sprit ein Auto verbraucht, desto mehr CO2 kommt auch aus dem Auspuff.
Wählen Sie ein Modell, das ihren mobilen Bedürfnissen tatsächlich entspricht und einen dafür optimierten Verbrauch hat. Fahren Sie viel in der Stadt oder lange Strecken über Autobahnen? Brauchen Sie ein großes Familienauto oder einen kleinen Single-Flitzer?
Wie sehen die Schadstoffwerte des Autos aus? Je geringer desto besser.
Wenn Sie im Hersteller-Prospekt keine Angaben zum CO2-Ausstoß finden fragen Sie den Verkäufer. Der Hersteller ist zu diesen Angaben gesetzlich verpflichtet.
Ab 2012 kommt eine gesetzliche CO2-Begrenzung: In der EU verkaufte und zugelassene Autos dürfen dann nur maximal 130 Gramm CO2/pro Kilometer ausstoßen. Viele Hersteller haben bereits heute mindestens ein Modell im Angebot, dass diesen Zukunftsvorgaben entspricht.
Achten Sie beim Kauf eines Diesel-Fahrzeugs auf einen Rußpartikelfilter. Ab 2010 werden noch strengere EU-Grenzwerte für Feinstaub mit den entsprechenden Fahrverboten in Kraft treten.
Wer viel im Stadtverkehr unterwegs ist sollte über ein Hybrid-Modell nachdenken, denn bei „Stop-and-Go“ verbrauchen diese sehr wenig.
Sind zusätzliche Energiefresser im Auto wirklich nötig? Klimaanlage und Standheizung führen zu mehr Spritverbrauch – und zwar um bis zu 15 Prozent.

Was Sie über alternative Fahrzeuge wissen müssen

Die Ladezeit für Pkws beträgt derzeit zwischen drei und zehn Stunden.
Für den Heimanschluß benötigen Sie einen eigenen Ausanschluß mit 50A oder 63A an Wechselstrom 230V mit eigenem Stromzähler.
Als ADAC-Mitglied haben Sie die Möglichkeit bundesweit kostenfrei an bestimmten Punkten zu tanken.
Die Reichweite eines Elektroautos beträgt im Schnitt zwischen 300km und 400km.
Erdgasfahrzeuge verursachen bis zu 50% niedrigere Kraftstoffkosten.


Anbieter alternativer Verkehrsmittel

e-Mocom Elektrofahrzeuge www.e-mocom.com
GoVecs Elektroroller www.govecs.com
Tesla Motors www.teslamotors.com
Solar-Scooter (verschiedene Elektroroller und Hybride) & Elektro-Bikes www.solar-mobil-gmbh.de

Weitere Internet-Tipps

Tipps zum umweltfreundlicheren Autokauf www.besser-autokaufen.de
Jedes Jahr aktualisierte Auto-Liste mit den sparsamsten und umweltfreundlichsten Modellen www.vcd.org
DBCarSharing - ausgezeichnet von Stiftung Warentest www.dbcarsharing.de
Stadtradeln anstatt Autofahren www.stadtradeln.de
Sportwagen mit Elektromotoren www.teslamotors.com
Projekt "Bus mit Füssen" www.greencity.de



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